Was wir tun

Vorgerichtliches Mahnverfahren

Im vorgerichtlichen Mahnwesen informieren wir den Schuldner über die notleidende Forderung des Auftraggebers und fordern ihn zur Zahlung auf oder bitten ihn, mit uns Kontakt aufzunehmen, um die Situation zu erfassen. Dabei schlüsseln wir den gesamten geschuldeten Betrag nach dem RVG transparent auf. Dem Schuldner bieten wir auf seine finanzielle Situation angepasste Zahlungs- und Teilzahlungsmöglichkeiten an.

 

 

Gerichtliches Mahnverfahren

Sollte das vorgerichtliche Mahnverfahren fruchtlos geblieben sein, beantragen wir bei dem zuständigen Mahngericht den gerichtlichen Mahnbescheid. Nach Prüfung seitens des Mahngerichtes ergeht ein gerichtlicher Mahnbescheid an den Schuldner mit der Aufforderung, innerhalb 14 Tagen zu zahlen bzw. Widerspruch einzulegen. Darüber hinaus hemmt die Zustellung des gerichtlichen Mahnbescheides die drohende Verjährung der Forderung.

 

 

Vollstreckungsbescheid

Erfolgt durch den Schuldner weder eine Geldzahlung noch ein Widerspruch, beantragen wir beim zuständigen Mahngericht einen Vollstreckungsbescheid. Mit Erlass dieses erhält unser Auftraggeber einen Titel, mit welchem 30 Jahre lang beim Schuldner zwangsvollstreckt werden kann.

 

 

Zwangsvollstreckungsmaßnahmen

Nach der Erwirkung des Vollstreckungstitels beauftragen wir im Namen des Gläubigers einen Gerichtsvollzieher mit der Beitreibung der Schulden in Form einer Zwangsvollstreckung. Bei dieser werden Geld und veräußerbare Sachgüter gepfändet, um die Schulden auszugleichen. Darüber hinaus kann er vom Schuldner eine eidesstattliche Versicherung einfordern, welche eine Gültigkeit von 2 Jahren besitzt. Wir übernehmen hierfür die Fristüberwachung, um, nach Ablauf dieser, den Gerichtsvollzieher erneut mit der Beitreibung der Schulden oder der Abnahme einer neuen eidesstattlichen Versicherung zu beauftragen.

 

 

Streitiges Klageverfahren

Legt der Schuldner rechtzeitig gegen den gerichtlichen Mahn- oder Vollstreckungsbescheid Widerspruch ein, geht das Verfahren in ein streitiges Klageverfahren über. In diesem Fall beauftragen wir auf Wunsch und im Namen des Gläubigers unsere Vertragsanwälte mit der Durchführung. Dabei wird die gesamte Kommunikation mit unseren Vertragsanwälten von uns übernommen.

 

 

Telefoninkasso

Nichts geht über ein persönliches Gespräch. Im Telefoninkasso recherchieren wir bei Bedarf zunächst die Telefonnummer des Schuldners und nehmen im Anschluss direkten Kontakt mit ihm auf. Wir erklären dem Schuldner die Situation und hören uns seine Sicht der Dinge an. Ziel des Gespräches ist die Einigung auf einen gemeinsamen Weg, die Schulden zu begleichen.

 

 

Außerbehördliche Adressermittlung

Ist ein in Zahlungsverzug geratener Kunde umgezogen, ohne seine neue Anschrift mitzuteilen oder hat er beim Kauf eine falsche Adresse angegeben nutzen wir zur Ermittlung der korrekten Anschrift verschiedene externe Adressdatenbanken. Nach erfolgreicher Vermittlung wird der Mahnprozess fortgesetzt. Die Kosten für die Adressermittlung hat der Schuldner dem Gläubiger zu ersetzen.

 

 

EMA

Die Einwohnermeldeamtsanfrage wird meistens dann eingesetzt, wenn die Adressermittlung über externe Datenbanken keinen Erfolg brachte. Den im Vergleich zur Adressermittlung höheren Kosten steht die hohe Erfolgswahrscheinlichkeit der Ermittlung entgegen. Nach erfolgreicher Vermittlung wird der Mahnprozess fortgesetzt. Die Kosten für die Einwohnermeldeamtsanfrage hat der Schuldner dem Gläubiger zu ersetzen.

 

 

Schuldnerauskunft

Die Schuldnerauskunft wird eingeholt, um sich ein Bild von den Vermögensverhältnisse des Schuldners zu verschaffen. Im Schuldnerverzeichnis werden sowohl Personen aufgeführt, die eine Vermögensauskunft über ihre Vermögensverhältnisse abgelegt haben, als auch Personen, gegen die aufgrund Verweigerung einer Vermögensauskunft ein Haftbefehl erlassen wurde. Nach Vorliegen des Ergebnisses wägen wir, in Zusammenarbeit mit Ihnen, weitere Schritte gegen den Schuldner ab.